Albenschreiben 8 – Puscifer: V is for Vagina

In das Ich gehen – Fahrstuhl nach unten nutzen – Meditation. Das Stimmgewirr des Alltags abschalten und den Urlaut finden. Erst spüren, fokussieren und dann artikulieren. Ein Sog entsteht. Luzides Träumen für Noobs. Das Unterbewusstsein versucht aktiv dich zu überrumpeln. Du musst Clever bleiben. Und Smart. Fast wie bei Spion & Spion. Zwei Seiten des Selbigen. Eine Partei muss triumphieren – oder beide untergehen. Du alter Dualist.

Deine Stimme ist die Dampfmaschine. Schwere Rauchschwaden verlassen deinen Mund. Der Wind trägt sie in die Weite. Vielleicht erreichen sie eines Tages ihr Ziel. Manchmal geht dir der Kraftstoff aus. Benzin ist teuer. Die Maschine verstummt. Der Ofen ist ausgebrannt. Deine Seele spannt sich. Knochen brennen nicht. Veränderungen geschehen. Das Leben nimmt ungehindert seinen Lauf. Trags wie ein Mann und: Dill with it.

Drunk with Power ist lustiger in der schlechten deutschen Übersetzung. Du bist besoffen mit Kraft. Aber worauf willst du sie channeln? Du wirst nie wie Son Goku oder Ryu. Kein Hadouken für dich. Du trittst nur gegen dich selber an – und du verlierst. Jedes Mal. Bisher hat kein einziger Cheat geholfen. Du könntest Hilfe vertragen.

Der Fahrstuhl öffnet sich. Du trittst heraus in eine Halle vollgepackt mit Dunkelheit. Nun spricht das Feuer aus dir. Das Licht ist die einzige Schwäche der Dunkelheit. Für einen Moment kannst du wieder sehen. Und jetzt siehst du es ganz deutlich. Am Ende der Halle. Es stand die ganze Zeit direkt vor dir. Nett angerichtet auf einem silbernen Tablett und auf einen Podest serviert. Du trittst vor, beginnst zu rennen. Du spürst zum ersten Mal in Äonen wieder jede einzelne Faser deines Körpers. Nur noch einen Schritt, einen Atemzug. Deine Hände strecken sich aus und wollen es packen. Ein Schrei und plötzlich beginnst du zu fallen. Der Heiland kommt – und du kommst auch. Konzentrische Kreise. Farben und Raum. Licht und Zeit. Alle deine Augen öffnen sich. Du loggst dich ein und schreibst: WTF?!

Einfach noch nen Video vom neuen Puscifer Album „Conditions of My Parole“. Weils fetzt:

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