Lach mich nicht aus. Ich sehe halt so aus. Man darf doch wohl noch Idole haben. Ganz ehrlich: Ich geh auch so in den Club rein. Ja, auch in meinem Alter. Mit stolz geschwellter Brust. Fuck, alle lachen mich aus. Ok, die sind halt zu jung. Nicht mein Geschäft. Ich will nur die Toten essen.
Sie ist süß. Bitte sei mein Opfer. Ich bezahle auch das erste Bier. Oder im Notfall sogar auch einen Aperol Spritz. Vielleicht schmecktst du dann nicht mehr. Aber ich möchte ja nicht wählerisch sein. Ich nutze deine Dummheit aus. Und? Das Klo ist frei. Aber ich habe Standards. Ich steige auf den Zigarettenautomaten. Ein Zug kommt. Ich fahre ab.
Ich fetze. Ein Glück das ich kein Lepra habe. Anscheinend soll man jetze reinkommen. Ich folge dem Befehl. Ich bin trotzdem kein Frankreich-Fan. Ich verteile deine Teile. Du scheinst es zu lieben. Es scheint niemanden zu interessieren. Wieso seid ihr alle so hässlich? Ich halte es nicht mehr aus. Ich muss dich mitnehmen. Zumindest auf den anderen Floor. Alle sehen deinen Sprengkörper.
Ich atme dich ein. Du bist ein Zerstörer. Ich besorge Auflösungsmittel. Du bist dabei. Du machst es wieder mal. Alle denken das Falsche. Sie müssten sich die CD anhören. Aber das kann ja keiner verlangen. Mir fallen spontan 40 Arten ein, dich glücklich zu machen. Heute passiert nichts davon. Sorry. Pech gehabt. Ich verschleppe dich. Eher im Gegenteil…
Du musst es kennen lernen. Sonst kannst du wahrscheinlich gar nichts damit anfangen. Spürst du es? Es interessiert mich nicht. Ich mache weiter. Du musst los. Ich lasse dich nicht los. Aber ich meine es gut mit dir. Das musst du doch verstehen. Oder? Es interessiert mich nicht. Nur ein kleiner Schnitt. Kein Problem. Deine Wunden werden heilen. Sei nicht schüchtern. Riskiere mal was.
Ich nenne es tanzen. Meine Arbeit lebt von der Improvisation. Schade, dass deine Freunde schon früher gehen mussten. Ich hätte sie gerne dabei gehabt. Man hätte etwas draus machen könne. Wir hätten Geld dafür verlangen können. Ich lasse dich jetzt alleine. Hier. Du hast es dir verdient. Sie finden mich nicht.
Der Club ist leer. Scherben liegen verstreut auf dem Boden. Ein Keyboard wurde zerschlagen. Der DJ spielt Scheiße. Er will alle loswerden. Wahrscheinlich. Ich möchte den Pfand einlösen. Du hast ihn mir gegeben. Du warst im Vollbesitz deiner Geisteskräfte. Ein mündlicher Vertrag unter Erwachsenen. Mitarbeiter wollen Ordnung schaffen. Der Strom ist weg.
Vielleicht werden sie eine Überraschung finden. Ich weiß nicht was das soll…

Wir sind hier! Könnt ihr uns hören? Wahrscheinlich nicht. Wir operieren auf einem ganz anderen Level. Hundepfeifen, Fledermäuse. Scheiß auf ein paar rollende Steine. Wir bringen ganze Gebirgszüge zum Einsturz. Sogar im Weltall. Ohne Schwerkraft. Wir sind stark unterwegs. Bitches sind anbei. Wir bauen Ritualstätten. Manche Leute werden sich noch wundern…
Ich fühle mich gut. Ab und an. Gerade jetzt. Du kannst mich mal. Ein kleines bisschen Medizin. Für meine Seele. Kurze Schritte, große Wirkung. Ich nutze den Effekt für etwas Positives. Ich gebe euch Feuer. Ein wirklich tiefgehendes Gespräch. Eine kurze aber wirkungsvolle Pause. Wir beginnen zu lachen. Und zu husten. So etwas interessiert uns gar nicht mehr. Zeit ist Syrup. Lungenstarre.
Wir sind HIER und JETZ. Aber nur ironisch. Wir zelebrieren den Zeitgeist. Der Weltgeist ist uns zu hoch. Wir spielen nur. Im Vorhof der Hölle. Eltern haften für ihre Kinder. Wir atmen tief ein und dann sind wir uns sicher, wirklich hier zu sein. Unser Sternzeichen hätte es dir sagen müssen. Mutti hatte dich gewarnt. Wir sind die, die alles einen Scheißdreck interessiert. Wir tragen Absätze. Du schüttelst deinen Kopf.
Der Moment ist da. Und er ist so lang, wie wir ihn wollen. Alle wissen es. Wir opfern eine Schlange. Wir trinken ihr Blut. Wir kommen zu Kräften. Das hält uns fit. Unser Sport. Eine Medaille wird verliehen. Du hast sie verdient. Aber du kannst immer noch kein Wort verstehen. Sorry, du musst früh raus. Ich kann in deinen Händen lesen. Das Fell der Tabla reißt.
Wenn wir sterben, dann wegen dir. Ja, du bist Schuld. Aber wir sind ja nicht so. Das war so abgesprochen. Schwamm drüber. Du hörst unsere Worte nicht. Vielleicht niemals. Das reicht uns. Wir kommen niemals zurück. Jedenfalls nicht in dieser Form. Wir sind Pioniere. Manche kommen noch dahinter. Manche nicht. Viele nicht. Der Weg ist da. Wir gehen ihn. Wir nutzen unser Rückgrat. Manche brechen wir.
Unser Herz ist groß. Zu groß. Wir lieben Jeden. Schneller und schneller. Diese Liebe ist allumfassend. Ein Chaos bricht aus. Niemand war darauf vorbereitet. Ich hoffe, wir können uns dieser Situation entsprechend schnell anpassen. Fehler sind nur menschlich. Wir haben eine Kerze angezündet. Langsam hast du es raus.
Die Hölle erlischt. Es wird kalt. Wir beten zu den Titanen. Auf ihren Rücken liegt die Welt. Roadtrip? Are you ready for a little spin? Heute wird Niemand mehr verbannt. Der Jahrmarkt hat noch zwei weitere Wochen auf. Freu dich drauf. Wenigstens eine Antwort Es könnte alles gut ausgehen. Solange du unsere Worten Glauben schenkst. Sei kein Arsch.

Ich möchte es verstehen können. Ich habe es direkt vor meinen Augen und Ohren. Ich komme nicht dahinter. Ich weiß nicht wie es funktioniert. Es macht mich krank. Wie macht es mich? Es macht mich krank. Es hat Besitz von mir ergriffen. Alles andere ist Geschwafel. Ich möchte auch so Etwas machen. Instrumente aus Sand. Du musst unter Lorthos Bedingungen leben und du musst unter Lorthos Bedingungen sterben. Es passiert immer, aber nur auf anderen Kontinenten.
Ich habe dies alles selber erschaffen. Jetzt muss ich auch damit klar kommen. Man müsste sich abfinden. Man kann aber auch ein Oppa sein und abraven. Es geht nicht zusammen. Ich möchte auf den anderen Floor wechseln. Mein Sternzeichen legt heute Abend auf. Es spielt die dunkle Seite des Monds. Ich finde nicht dorthin. Aber irgendwie bin ich dort. Und wenns nur so vom Gefühl ist, Bro. Du verstehst?
Meine Haut ist aus Gummi. Alles prallt von mir ab. Glaube ich zumindest. Ein Tor zum Untergrund. Ich habe eine Verbindung. Alles ist Gold. Auch wenn es nicht so scheint. Das alte Spiel: Tote Körper stupsen. Virtuos. Niemand gibt sich Mühe, Verbindungen aufzustellen. Wir haben zu tun. Gummiband 4 Life.
Ich öffne meine Hände und… Blut und Kokain. Du bist zu heftig für meinen Körper. Ich verdanke dir alles. Du kannst es nicht verstehen. Niemand kann es. Niemand klickt drauf. Traurig eigentlich. Es war einst so schön. Konzepte können auch verworfen werden. Ein kryptisches Kommando. Ein schlechter Gag. Ist das ein Witz? Ich glaube nicht mehr dran.
Ich bin der Einzige, der am Leben ist. Wer mag schon den Frühling? Aber es muss so bleiben. Veränderungen würden nur schaden. Oder? Hört sich gut an. Läderlappen nicht so. Bitte behalte deine Eigenarten. Ich liebe sie. Schnelle Schritte. Es ist ein schöner Nachmittag. Ich habe ihn mir in meine Taschen einnähen lassen. Lass dich drauf ein. Es ist: Modern. Es hätte auch Gut werden können.
Ist es nicht. Morgen vielleicht. Aber es hört nicht auf. Es kennt kein Ende. Du kannst es nicht bestellen. Es wird trotzdem versandt. Du kommst aus der Dusche und musst es annehmen. Genau in diesem Dress. Bitte schäme dich. Als ob er das nicht schon gesehen hätte. Und dann wird auch irgendwann ein Schuh draus. Man hätte es nicht gedacht. Es stoppt.
Mach doch einfach mit. Die werden schon wissen. Verlass dich drauf. Und wenn auch nur im Hintergrund. Deine Zeit kommt schon noch. That’s the shit. So macht man es Heute. Jemand klatscht. Ein peinliches Gespräch. Die Zuhörer warten. Ein Opfer wird erbracht. Sie wollen mehr. Sollen sie haben…
Ich sehe es ein.

Dieses brandneue Video zeigt eine ganz normale Nacht in David Lynchs Hinterhof:
[via boingboing]
Es kann kein leichtes Unterfangen werden. Ein bisschen Widerstand muss sein. Ich möchte mich daran reiben und abarbeiten. Unter Männern. Kein Problem! Das ist schon alles in Ordnung so. Leite mich durch die finstre Nacht mein starker Kapitän. Das Eis bricht, die Fahrt geht weiter. Im Notfall schnallen wir uns an den Mast. Wir sind füreinander da. Wir atmen schwer. Der Puls schnellt hoch. Der Gesang der Sirenen kann uns nicht mehr erreichen. Unsere Ohren sind verschlossen. Wir haben iPods auf Täsch.
Wir sind ausgezogen für Ruhm und Ehre. Der Kampf schweißt uns zusammen. Die Nacht ist kalt und scheint kein Ende zu kennen. Seemannsbromantik. Wir teilen Speis und Trank und ziehen weiter. Von Kaschemme zu Kaschemme. Doch noch können wir nicht rasten. Eher rasten wir aus. Wir müssen uns gegenseitig etwas beweisen. Und erst recht den Anderen. Wir sind Eisenkumpel (no homo). Alle sonst sind Mongos. Das müssten sie eigentlich einsehen.
Es sind Bäche von Rum geflossen. Ambrosia wurde geraucht. Wir torkeln nicht. Wir waren nur zu lang auf See. Wir können noch bestens reden. Die Leute hören bloß schlecht. Wir sehen gut aus. Die Leute haben keinen Blick fürs Schöne. Unsere Ästhetik bleibt ihnen verborgen. Wir sind der Schatten der die Nacht durchflattert. Pflaumenbrand aus Bruderland. Und in jeder Stadt ein Kind. In jeder Kneipe Hausverbot. Wir suchen nicht, wir finden. Und wenn es nur Streit ist. Genug ist genug. Das Meer aus Straßen erbebt. Es ist Land in Sicht.
Manchmal geht einer verloren. Vollnarkose. Abgekackt. Wir heben das Glas: “To the Lost!”. Vom Grund der See kam niemand mehr zurück. Wir ehren sein Gedenken in Liedern und erzählen Geschichten seiner längst vergangenen aber unvergessenen Heldentaten. Vielleicht ist manches ja wirklich passiert. Geschichten werden wahr, solang man sie nur oft genug erzählt. Vielleicht hört auch jemand zu. Die Hoffnung ist stark. Wir halten durch.
Zur frühsten Morgenstund kann es schon einmal etwas heißer hergehen. Es kassiert halt einer Mal. Doch starke Charaktere können auch verzeihen. Dann wird geschluckt und wieder Kurs aufgenommen. Wir sind keine Monster. Manchmal wird es auch ein bisschen traurig. Wenn wir vom Damals erzählen. Hätte, Wenn und Aber. Die heilige Trinität. Tränen sind kein Grund zur Schande. Ein Mann der weint, ist wie eine Blume die fliegt (Kurt Krömer).
Unsere Heime rufen nach uns. Mäuler wollen gestopft und Frauen mit Schätzen überschüttet werde. Außerdem macht Mutti sich langsam Sorgen. Arm in Arm verschwinden wir mehr als geradlinig im Nebel. Ein Akkordeon aus weiter Ferne. Die Kamera zoomt raus. Unsere Silhouetten sind nicht mehr zu erkennen. Kein Feuerball, kein billiges Happy End. Doch jeder Zuschauer weiß: Die werden ihren Weg schon gehen. Die werden ihr Ziel schon erreichen. Das sind noch richtige Bros. Applaus.
Morgen verkleiden wir uns als Feuerwehrmänner.

In das Ich gehen – Fahrstuhl nach unten nutzen – Meditation. Das Stimmgewirr des Alltags abschalten und den Urlaut finden. Erst spüren, fokussieren und dann artikulieren. Ein Sog entsteht. Luzides Träumen für Noobs. Das Unterbewusstsein versucht aktiv dich zu überrumpeln. Du musst Clever bleiben. Und Smart. Fast wie bei Spion & Spion. Zwei Seiten des Selbigen. Eine Partei muss triumphieren – oder beide untergehen. Du alter Dualist.
Deine Stimme ist die Dampfmaschine. Schwere Rauchschwaden verlassen deinen Mund. Der Wind trägt sie in die Weite. Vielleicht erreichen sie eines Tages ihr Ziel. Manchmal geht dir der Kraftstoff aus. Benzin ist teuer. Die Maschine verstummt. Der Ofen ist ausgebrannt. Deine Seele spannt sich. Knochen brennen nicht. Veränderungen geschehen. Das Leben nimmt ungehindert seinen Lauf. Trags wie ein Mann und: Dill with it.
Drunk with Power ist lustiger in der schlechten deutschen Übersetzung. Du bist besoffen mit Kraft. Aber worauf willst du sie channeln? Du wirst nie wie Son Goku oder Ryu. Kein Hadouken für dich. Du trittst nur gegen dich selber an – und du verlierst. Jedes Mal. Bisher hat kein einziger Cheat geholfen. Du könntest Hilfe vertragen.
Der Fahrstuhl öffnet sich. Du trittst heraus in eine Halle vollgepackt mit Dunkelheit. Nun spricht das Feuer aus dir. Das Licht ist die einzige Schwäche der Dunkelheit. Für einen Moment kannst du wieder sehen. Und jetzt siehst du es ganz deutlich. Am Ende der Halle. Es stand die ganze Zeit direkt vor dir. Nett angerichtet auf einem silbernen Tablett und auf einen Podest serviert. Du trittst vor, beginnst zu rennen. Du spürst zum ersten Mal in Äonen wieder jede einzelne Faser deines Körpers. Nur noch einen Schritt, einen Atemzug. Deine Hände strecken sich aus und wollen es packen. Ein Schrei und plötzlich beginnst du zu fallen. Der Heiland kommt – und du kommst auch. Konzentrische Kreise. Farben und Raum. Licht und Zeit. Alle deine Augen öffnen sich. Du loggst dich ein und schreibst: WTF?!
Einfach noch nen Video vom neuen Puscifer Album “Conditions of My Parole”. Weils fetzt:
Lass es fließen Bruder. Ein Nagelteppich versperrt die Durchfahrt. Es muss angehalten und betrachtet werden. Wieso wurde die Straße blockiert? Ist das ein Ölfilm? Verbranntes Gummi? Barbecue? Man könnte ins Schlingern kommen. Es stockt. Transzendieren unmöglich. Vielleicht nur ein Unfall?
Die Tonalität bleibt hinter einem. Damals hatten diese Töne noch einen ihnen fest zugeordneten Rahmen, Raum und Wert. Eine Funktion. Bedeutung kam ihnen zu. Sie konnten sich auf etwas beziehen. An ihrer Stelle steht nun Schmerz und Noise. Wir jubeln. Unsere Kehlen sind überstrapaziert vom vielen Zustimmen. Unser Nacken schmerzt vom vielen Nicken. Unser Blick ist trüb vom vielen Schauen. Ein milchiger Schleier liegt über den Dingen. Got Milk? Wir kommen noch dahinter…
Rot. Eine Signalfarbe. Ich steuere auf diesen Punkt unweigerlich hinzu. Es ist eine Ampel. Ich kann nicht mehr vorbei. Wir bitten Sie, die StVO zu beachten. Gerne. Der Himmel ist eine einzige dunkle Wolke. Es ist behangen. Ich habe keinen Schirm. Mein Kopf schmerzt, meine Innereien quälen mich. Ich glaube, Sie haben Spaß daran. Es beginnt zu regnen.
Ich entsteige dem Schlamm. Eine neue Haut hat sich gebildet. Die Luft ist rein, der Blick geklärt. Die Erde bebt. Sie beginnt zu brechen. Ich bewege mich aufrecht. Lavaströme ziehen stoisch an mir vorbei. Fun Fact: Auf ihrer Oberfläche könnte ein voll ausgewachsener Mensch liegen bleiben und würde doch nicht untergehen. Nur verbrennen. Das hebe ich mir allerdings für später auf. Für sowas habe ich jetzt keine Zeit.
Mir entsteigt Qualm. Ich rauche. Ich springe erneut ins Wasser um den Durst zu löschen. Er bleibt. Ich domestiziere den Durst und mache ihn mir nutzbar. Ich errichte mir ein Haus und leine ihn vor der Türe an. Nur zum Schutz. Manchmal erkennt er mich nicht. Er kennt keine Tricks. Ich muss das dulden.
Die Straße ist geräumt. Wir können sie wieder befahren. Neuer Belag wurde darauf gepackt. Asphaltieren nannte man das mal. Betonkrabbler und Mimikri. Mit Kriegsbemalung geschmückt, stechen wir ins steinerne Meer. Ein Schlagbohrer wäre angebracht. Die Galionsfigur weist uns den richtigen Weg. Immer. Eine Frage bleibt: Wer waren diese Männer ohne Gesicht?

Plus eine Gratis-Bonus-Lesson:
Basierend auf einer wahren Geschichte:
[via Geeks are Sexy]
Bitte gewöhnen sie sich die Erwartungen ab. Sie werden selten erfüllt. Manche Sätze erscheinen so wichtig und man kann sie doch nie festhalten. Wahnsinn, was soll das bedeuten: Du siehst aus wie Regen? Wir sprechen unterschiedliche Sprachen. Niemand weiß was ich zu sagen beabsichtige. Nicht einmal ich selbst. Ich habe kein Konzept wie das Live funktionieren soll. Aber du verstehst mich doch.
Manche Sachen gehen tiefer als Sprache. Sind guttural. Übernachten in einer fremden Stadt. Man hat nur wenig Mitspracherecht. Aber ich lasse es heute drauf ankommen. Ein eigener Kosmos. Wann soll ein Satz zu Ende gehen? Wo ist seine Begrenzung? Wieso ist das Riff so hot? Ich denke, dicke Mädchen könnten dazu tanzen. Von hinten: Eine Stimme. Wieso nicht Zwei? Ein Gewirr. Man dachte da wäre mehr. Wenigstens ein Bisschen, ein bisschen Mehr. Aber dann kommt nichts. Heiße Luft. Ein Schmerzmittel wäre angebracht.
Und dann verkaufst du dich. Wir hätten es alle gemacht. Aber diese Chance blieb uns verwährt. Wir hätten uns gern verraten. Eine Droge, ein Gefühl. Wieso so körperlich? Es darf nachgedacht werden. Wir verlangsamen extra die Fahrt. Und es beruht doch alles auf den Blues Brothers. Und Whiskey. Super Sex. Sage nicht ich. Sagt der Sänger. Geil. Muss man so stehen lassen.
Süßigkeiten. Die kann man sich als Erwachsener kaufen wann man will und soviel man will. Aber oft will man es dann doch nicht. Nur manchmal. Ganz dringend aber dann. Man kommt nicht überein. Vielleicht ein Kaugummi. Abmachungen bleiben verwährt. Man stellt sich vor, aber da ist nichts. Nichts, ein wichtiger Faktor in meinem Sujet. Da kann man viel rausholen. Denke ich. Ein Vertrag kommt nicht zustande. Bald ist schon wieder Weihnachten.
Alleine können wir es sowieso nicht schaffen. Nur die Nacht kann uns noch helfen. Freunde? Bros? Das habe ich noch nie gehört. Wir bleiben weiter unbefriedigt. Und nein, du hast nicht die verdammten Moves wie Jagger. Glaub es mir. Die Mir war eine Raumstation. Du bist es nicht. Dein kontrollierter Absturz steht dir noch bevor. Der Nachbrenner liegt vergessen in der Werkstatt. Bitch! Du bist dick geworden. Ein Doppelkinn versperrt die Sicht. Leder knirscht. Was sollte es auch anderes machen?
Man hatte Potenzial. Doch dann ist man tot. Ungenutztes macht sich breit. Überschattet den kleinen aber feinen Erfolg. Ein mediokres Tribut. Was soll man damit anfangen? Dann: Großes Vergessen. Nur ein bisschen Scham. Man wurde einfach zu heiß. 700 ungelesene Artikel. Scheiße, ich habe die Taste zu früh losgelassen.

Die Aufzeichnung ist zu Ende. Rechtzeitig, nicht überzogen. Er verlässt den Raum über eine lange Treppe. Das Orchester begleitet seinen Niedergang. Sein Bitten wurde nicht erhört. Die Symptome haben sich nur verschlimmert. Nach einer kurzen Zeit des Hoffens, kehrten sie abermals gestärkt zurück. Ein engelhafter Choral erschallt in seinem Kopf. Fanfaren und Streicher, mächtige Timpani. Ein Abgesang. Er denkt an alles, das einst war und befindet: Es gab auch Gutes und Schönes, vielleicht sogar ein wenig Wahres.
Alles Geschaffene liegt in Trümmern aufgeschüttet vor ihm. Es wird nachgetreten. Maximale Härte. Die Übertragung ist unterbrochen. Ein Störsignal. Eindrücke werden zerhackt, gefiltert und wieder neu zusammengesetzt, um dann abermals zerstört zu werden. So war es immer und so bleibt es auch jetzt. Wenigstens ein bisschen Konsonanz in diesem verschlingenden Rauschen. Er gesteht sich seine Fehler ein. Zum allerersten Mal. Und er vergibt auch den Anderen. Er ist mittlerweile zur Milde gestimmt. Genau auf 440 Herz. Ein Kammerflimmern. Doch der Rhythmus kehrt zurück. 5/4 sollten genügen um ihm den Rest zu geben.
Er hat vielleicht nicht ganz den Highscore geknackt, aber er darf sich immerhin in die Bestenliste eintragen. Cheers. Auf gute Freunde. Hätte er das doch schon alles früher erkannt. Vielleicht wäre es anders gekommen. Unsinn. Er ist Fatalist. Er hat keinen Brief geschrieben, keine Botschaft aufgenommen, nichts zurückgelassen. Mag sich jeder nehmen was er will und was ihm zusteht. Es kümmert ihn nicht mehr. Er stützt sich auf seine Krücken und bleibt stehen.
Immer neue Variationen dieses einzelnen Motivs. Die Komposition konnte keinen anderen Verlauf nehmen. Es war bereits in ihr eingeschrieben. Ein Code. Von der ersten Minute an stand alles bereits fest. Auflockernde Zwischenspiele waren gern gesehen aber genauso erwartbar. Belangloses Klimpern. Alles kündete vom drohenden Untergang. Der Schaffende muss unerlässlich schaffen und zerstören. Ein und dasselbe. Es ist alles einprogrammiert. Genetik und so.
Hätte er doch nur mit jeder Faser seines Körpers sagen können, dass er dich liebt. Er konnte nicht.
Ein finales Crescendo. Das Orchester verstummt. Die Instrumente werden weggelegt.

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